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März 18, 2010

Zukunftswert Vertrauen

Warum vertrauen wir einer Person, während wir der anderen unser Vertrauen verweigern oder entziehen? Und ist es nicht sowieso viel sinnvoller, von vornherein misstrauisch und skeptisch zu sein, um eventuellen Vertrauensbrüchen vorzubeugen und sich Enttäuschungen zu ersparen?
Und was wäre dann?
Ohne Vertrauen darauf, dass Entwicklungen einen positiven bzw. erwarteten Verlauf nehmen, würde die Welt im wahrsten Sinne des Wortes still stehen. Und wir mit ihr. Was bliebe, wäre die Hoffnung, ihrerseits eine passive Verwandte von Vertrauen.

Wer vertraut, sich und anderen, Mitmenschen und Situationen, der hat eine Erwartung: An sich selbst und an das Gegenüber.
Im Rahmen gemeinsamer Werte und moralischer Vorstellungen soll etwas in Bewegung kommen, sich entwickeln, fortschreiten.
Vertrauen gründet sich auf Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Vertrauen braucht Echtheit und Authentizität als Grundlage.
Vertrauen ist und bleibt riskant und benötigt Informationen und eine große Portion Intuition.
Mit Offenheit und Mut hat Vertrauen eine Chance als Wert anerkannt zu werden, der in unserer zunehmend vernetzten Welt eine immer größere Rolle spielen wird.
Trauen wir uns doch einfach mehr Vertrauen zu! Was spricht dagegen?

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